Natürlich schwanger werden mit Endometriose

Natürlich schwanger werden mit Endometriose?

Die Diagnose Endometriose

Du hast einen Kinderwunsch und versuchst schon eine ganze Weile erfolglos, schwanger zu werden… Dann die niederschmetternde Diagnose: Endometriose! Das ist erstmal ein Schock, denn mit Endometriose ist es bekanntlich kaum möglich, schwanger zu werden. Und wenn, dann nur mit ärztlicher Hilfe. Eine Kinderwunschbehandlung wiederum ist psychisch oft sehr belastend und kann mit hohen Kosten verbunden sein. Doch was würdest du sagen, wenn du es selbst in die Hand nehmen könntest und deine Chancen auf eine Schwangerschaft deutlich erhöhen könntest?

Was ist Endometriose?

Bei der Endometriose bilden sich Zysten und Entzündungen an den Eierstöcken oder auch im Bauchraum. Im Entzündungsgewebe kann es zu Blutungen kommen. Die Krankheit verursacht in vielen Fällen starke Schmerzen, oftmals während der Menstruation. In der Folge treten meist Vernarbungen und Verwachsungen, chronische Entzündungen und weitere Blutungen in der Bauchhöhle auf – und das sind leider nicht die besten Voraussetzungen für eine Schwangerschaft. Viele Frauen müssen sich immer wieder operieren lassen, und auch das ist nicht unbedingt ohne Risiko für den Kinderwunsch.

Was sind die Ursachen von Endometriose?

Hast du dich schon mal gefragt, wo Endometriose eigentlich herkommt? Wenn man darüber nachdenkt, ist es ganz logisch, dass dieser Zustand nicht normal ist, und dass es dafür eine Ursache geben muss. Im Regelfall liegen der Endometriose hormonelle Ungleichgewichte zugrunde. Diese wiederum entstehen durch unseren modernen Lebensstil und einer nicht optimalen Ernährung (s. dazu auch diesen Artikel).

Was kannst du tun, um der Endometriose entgegenzuwirken?

Es stimmt leider, dass man mit Endometriose nicht die besten Chancen auf ein eigenes Kind hat. Auch eine Kinderwunschbehandlung bleibt nicht selten erfolglos. Deshalb solltest du unbedingt alles geben, um die besten Voraussetzungen dafür zu schaffen, findest du nicht? Und wer weiß – vielleicht klappt es sogar doch auf natürlichem Wege, unmöglich ist das nicht 😉

Ernährung bei Endometriose

Das wichtigste Stichwort ist hier die entzündungshemmende Ernährung, um die Entzündungen in deinem Körper zu bekämpfen. Die Basis hierfür ist eine vollwertige und frische Ernährung mit viel Obst, Gemüse und Grünzeug, die reich an Antioxidantien, Vitaminen und Mineralstoffen ist. Möglichst sollte hier zusätzlich mit natürlichen Nahrungsergänzungsmitteln und einem Magnesiumpräparat nachgeholfen werden. Magnesium wirkt ebenfalls entzündungshemmend und krampflösend (also entspannend für die Gebärmutter) und ist hilfreich für deinen Hormonhaushalt.

Ganz wichtig sind auch die guten Omega-3-Fettsäuren, die vor allem in Leinsamen, Chiasamen, Hanfsamen und fettem Seefisch enthalten sind. Blutzuckerschwankungen durch isolierte Kohlenhydrate sollten möglichst vermieden werden. Es kann ebenso hilfreich sein, mögliche Nahrungsmittelintoleranzen aufzuspüren und das Bauchfett zu reduzieren, da beides Entzündungen fördert. Zu guter Letzt ist es sinnvoll, einmal gründlich zu entschlacken, zu entgiften und sich einer Darmsanierung zu unterziehen.

Entspannung und Hormone

Weiterhin solltest du unbedingt Stress reduzieren und ganzheitlich an deiner Hormongesundheit arbeiten. Denn ist dieses sensible Gleichgewicht erst einmal aus den Fugen geraten, reicht meist eine Ernährungsumstellung nicht aus, um die Disbalance wieder zu beseitigen.

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